Erfahrungen mit GetSafe – Die Versicherungsapp im Test

Das Image von Versicherungen und Versicherungsmaklern könnte hierzulande durchaus besser sein – gehört der Job des Maklers doch gemäß einer aktuellen Umfrage zu den mit Abstand unbeliebtesten Broterwerben.

Verantwortlich für die Misere der Makler und Gesellschaften ist neben der verklausulierten Fachsprache und den wahren Papierbergen in erster Linie das zwielichtige und provisionsorientierte Verhalten vieler Versicherungsmakler.
getsafe erfahrungen



An diesem Ausgangspunkt möchte GetSafe den Hebel ansetzen und der Versicherungsbranche einen gänzlich neuen Anstrich verpassen, ohne dass die Qualität dabei auf der Strecke bleibt. Hinter diesen ehrgeizigen Zielen stecken die zwei Heidelberger Entrepreneure Christian Wiens und Marius Blaesing, die das Projekt bereits im Jahr 2013 ins Leben gerufen haben.

Unterstützt werden die beiden Gründer dabei von renommierten Investoren wie Acton Capital Partners, HW Capital sowie dem börsennotierten Unternehmen Rocket Internet, die allesamt großes Potenzial in GetSafe sehen.

Im Rahmen unseres Tests wollen wir der Frage nachgehen, ob GetSafe tatsächlich das Zeug dazu hat, den klassischen Versicherungsmakler in Rente zu schicken oder ob es in einigen Bereichen negative Aspekte gibt.

GetSafe Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:
Ende der Papierflut
Digitale Versicherungsmappe
Identifikation von Versicherungslücken
Gemeinsame Versicherungen können verwaltet werden
Berater werden nicht auf Provisionsbasis bezahlt
Experten für jeden Versicherungsbereich
Jährliche Kostenersparnis durchschnittlich 120 Euro
Gut erreichbarer Support
Nachteile:
Ohne Maklermandat ist die App nutzlos
Nur rund 100 Versicherungen im Portfolio
Viele Direktversicherer fehlen
Mitunter lange Wartezeiten bis Policen im Portfolio eingetragen sind
Vordergründig verklausulierte Beschreibung des Maklermandats

GetSafe: Versicherungen und App-Erfahrungsbericht

GetSafe-Versicherung Test-Ergebnis

Testergebnis
Funktionsumfang
Die grundsätzlichen Funktionen ermöglichen die Verwaltung alter und den Abschluss neuer Verträge. Sowohl der Bedarfscheck als auch der Preisvergleich verschaffen zudem ein gutes Gefühl für einen guten und gleichzeitig günstigen Versicherungsschutz. Leider werden die technischen Möglichkeiten im Vergleich zu Konkurrenten aber nicht ausgenutzt.
Note 2,5
Benutzerfreundlichkeit Die App an sich funktioniert einwandfrei und bietet ein ausgewogenes Funktionsangebot. Da ein Maklermandat zwingend erforderlich ist, ist die App ohne völlig nutzlos.
Note 2,5
Versicherungsangebot GetSafe hat 100 Versicherer mit insgesamt 30.000 Policen im Angebotsportfolio. Dieses umfasst dabei sowohl große Versicherungskonzerne als auch einige Direktversicherer. Das Fehlen vieler Direktversicherer wirkt sich jedoch negativ auf die mögliche Preisersparnis aus.
Note 2,5
Beratung und Support Das große Plus des Anbieters sind die unabhängigen Versicherungsmakler, die sich nicht nur in ihren Fachgebieten hervorragend auskennen, sondern darüber hinaus auch im Sinne des Kunden beraten und nicht im Sinne der Provision.
Note 1,5
Gesamtnote
Note 2,3

Dienstleistungs- und Funktionsumfang – Was kann die App?


Das laut Aussagen der Gründer angegebene Fernziel der Nutzung von GetSafe ist eine stattliche Kostenersparnis für Versicherte von bis zu 10.000 Euro. Da eine solche Aussage insbesondere zu diesem Zeitpunkt noch nicht verifiziert werden kann, umfasst dieser GetSafe-Test primär deutlich leichter zu erfassende Nutzenversprechen als Gradmesser für die Qualität des Anbieters.

Was GetSafe verspricht:
Papierlose Verwaltung aller Versicherungspolicen
Preisvergleich zwischen verschiedenen Versicherern
Bequeme Schadensmeldungen über die GetSafe App
Kompetente Beratung innerhalb und außerhalb der App

Gelebter Pragmatismus
Durch die Digitalisierung der Versicherungsformularen und -policen werden schwere Aktenordner überflüssig, da alle wichtigen Formulare bequem auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert sind.

Genau dieses Prinzip ist der Kerngedanke hinter GetSafe, der ebenso übersichtlich wie intuitiv umgesetzt wird. Der digitale Versicherungsordner ermöglicht es nach der erstmaligen Einrichtung, alle Policen nebst deren Prämien, Fristen, Vertragslaufzeiten und Fälligkeiten mit nur wenigen Klicks immer und überall im Auge zu behalten.

Alles im Griff mit GetSafe
Eine Besonderheit der GetSafe App ist, dass die jeweiligen Policen in PDF-Form in der App hinterlegt sind und dementsprechend jederzeit ausgedruckt werden können, was im Bedarfsfall äußerst praktisch ist.

Nicht weniger nützlich ist zudem die Option, sich die Korrespondenzhistorie mit den spezifischen Versicherern direkt in der App anzeigen zu lassen. Da somit keine verklausulierte Beitragserhöhung mehr unentdeckt bleibt, fällt es Versicherten deutlich leichter, kostensparende Maßnahmen zu ergreifen.

Abgesehen von der bloßen Ansicht der abgeschlossenen Policen umfasst das Dienstleistungsangebot von GetSafe darüber hinaus die Möglichkeit zur fristgerechten Änderung bestehender Verträge sowie für den Abschluss gänzlich neuer Policen.

Durch die zentrale Verwaltung der Versicherungen, stellt auch die Adressänderung, keine nervenaufreibende Hürde mehr dar, da Telefonate mit unterschiedlichen Versicherungen entfallen und Änderungen bequem in der App angewiesen werden können.
App Getsafe Test
Neue Policen hinzufügen
Test App Getsafe
Übersicht über das Portfolio

GetSafe ist selbst ein Makler
Zwar hat es sich GetSafe zum Ziel gesetzt, den klassischen Makler in Rente zu schicken, tritt aber dennoch selbst als Makler auf. Wenngleich jedoch als Makler im modernen Gewand. Im Detail bedeutet dies, dass das Dienstleistungsportfolio auch die klassischen Vermittlungsleistungen wie die

  • Identifikation von Versicherungslücken,
  • das Aufzeigen von Sparpotenzialen
  • und das Auffinden leistungsstärkerer Policen umfasst.
Ist beispielsweise ein Sparpotenzial bei einem bestehenden Vertrag erkannt, meldet sich die GetSafe App per Push-Nachricht und ermöglicht dem Nutzer die direkte Gegenüberstellung des Bestandsvertrags mit einem alternativen Angebot.

Ebenso einfach läuft die Kündigung eines bestehenden Versicherungsvertrages. Mit einem simplen Klick auf den »GetSafe anrufen«-Button wird der Kontakt zu einem der IHK zertifizierten Makler hergestellt, der dann alles Weitere für den Nutzer regelt.

Nichtsdestotrotz hätten wir uns von einem FinTech-Unternehmen eine direktere Lösung ohne vorige telefonische Kontaktaufnahme gewünscht. Schäden können zwar auch per Knopfdruck gemeldet werden, die organisatorischen Angelegenheiten müssen im Endeffekt aber dennoch per Telefon erledigt werden, was aber auch kein zwingender Nachteil ist.

Für die Beratung durch einen der nachweislich branchenerfahrenen Mitarbeiter stehen allerdings nicht nur der telefonische Kanal und die Kontaktaufnahme per E-Mail offen, denn die GetSafe App verfügt zudem über einen In-App-Chat, der in den Geschäftszeiten von 9-19 Uhr genutzt werden kann.

Neue Funktionen der Version 7.3.0
Darüber hinaus ermöglichen neue Formulare, die mit der aktuellen Version 7.3.0 ihren Weg in die Applikation gefunden haben, auch direkte Angebotsanfragen bezüglich Versicherungspolicen via Chat. Ebenfalls neu ist die Funktion, den eigenen Lebenspartner zur Teilhabe einzuladen, sodass die entsprechenden Policen zentral verwaltet werden können, was den administrativen Aufwand für den User abermals reduziert.

Benutzerfreundlichkeit – Wie gut lässt sich die App bedienen?

Ein erster Gradmesser für die Benutzerfreundlichkeit ist in jedem Fall der Anmeldungsprozess, der, wie bei den meisten Versicherungs-Apps, mit der Eingabe des Namens sowie der Mobilfunknummer beginnt.

Test App Getsafe Versichererauswahl
Auswahl bestehende Versicherer
Maklermandat Getsafe App Testbericht
Hinweis zum Maklermandat

Sobald der per SMS versandte Bestätigungscode eingegeben ist, erfolgt in einem zweiten Schritt die Erhebung der üblichen Stammdaten sowie die Angabe der bereits vorhandenen Versicherer. Besonders positiv ist uns in diesem Zusammenhang ins Auge gefallen, dass es nicht notwendig ist, lange Versicherungsnummern einzutippen, da wir die entsprechenden Versicherer einfach in einem Dropdown-Menü auswählen konnten.

An dieser Stelle folgt nun allerdings der Knackpunkt, der vor allem in der Vergangenheit zu häufiger Kritik sowie zu schwerwiegenden Missverständnissen geführt hat, denn der Anbieter benötigt ein Maklermandat, um für den Versicherten tätig werden zu dürfen.

Prinzipiell ist dies auch kein sonderliches Problem, da auch jeder klassische Versicherungsmakler eine solche Vollmacht innehat. Problematisch ist eher, dass diese Tatsache den meisten Nutzern ebenso wenig bewusst ist, wie die damit verbundenen Konsequenzen.

Welche Konsequenzen hat ein Maklermandat?
  1. Der bisher zuständige Makler ist nun nicht mehr für den Versicherten zuständig.
  2. Stattdessen tritt nun GetSafe als Makler im Namen des Kunden auf.
  3. Damit erwirbt auch GetSafe den Anspruch auf die Auszahlung der Bestandsprovisionen, die bis dato dem ehemaligen Makler zugeflossen sind.
  4. GetSafe kann nun im Auftrag des Kunden Informationen bei Versicherungen einholen, Policen ändern oder neue Verträge abschließen.

Ohne Maklermandat geht gar nichts
Diese weitreichenden Konsequenzen werden in der GetSafe App leider nicht auf den ersten Blick derart klar formuliert. Aus Sicht des Unternehmens ist diese blumige Verklausulierung, die eher den Aspekt der nicht vorhandenen Kosten in den Fokus stellt, aber durchaus nachvollziehbar.

Zur Ehrenrettung des Anbieters sei allerdings erwähnt, dass die detaillierte Aufschlüsselung der Konsequenzen, im Vorfeld der auf dem Touchscreen zu leistenden Unterschrift, vollständig eingesehen werden kann.

Ist das Maklermandat, das für die Nutzung der App zwingend erforderlich ist, schließlich aktiv, beschafft GetSafe im Anschluss automatisch die zugehörigen Versicherungsdaten, womit das manuelle Einpflegen glücklicherweise weg fällt.

Während der eigentliche Anmeldeprozess nur rund 10 Minuten in Anspruch nimmt, dauert es durchschnittlich 10 Tage, bis die Daten in der App verfügbar sind. Im Rahmen unseres Tests warteten wir speziell auf die Informationen eines Direktversicherers aber mehr als einen ganzen Monat.

Versicherte, die vorwiegend Verträge mit Direktversicherern abgeschlossen haben, sollten im Vorfeld der Anmeldung den Support kontaktieren und sich selbst darüber informieren, ob die betreffenden Versicherer zu den rund 160 Instituten gehören, die derzeit mit GetSafe kooperieren.

Hervorragende Usability, eingängige Navigation
Abseits der Thematik rund um das Maklermandat ist die Applikation hinsichtlich ihrer Usability über jeden Zweifel erhaben. Die Menüs sind klar strukturiert und ermöglichen selbst vergleichsweise ungeübten Personen eine zielgerichtete Navigation.

Insbesondere das jüngste Update hat überdies dafür gesorgt, dass einige performancetechnischen Flaschenhälse der Android-Version behoben wurden. Abstürze konnten wir im Rahmen unseres Tests jedenfalls keine mehr feststellen.

Beratung, Service, Support – Kann GetSafe überzeugen?

GetSafe-Makler arbeiten nicht auf Provisionsbasis
Auch wenn GetSafe den Maklercharakter auf der Makroebene durch ein junges und dynamisches Äußeres durchaus zu übertünchen versteht, ist der Anbieter im Kern genau das – ein Makler. Und deshalb muss sich das Unternehmen auch im Hinblick auf die Beratung und den Service anhand derartiger Maßstäbe messen lassen.

Besonders positiv sticht bei GetSafe der Umstand hervor, dass es sich bei den Maklern nicht um Branchennovizen handelt, sondern um nach IHK-Maßstäben ausgebildete Versicherungskaufleute, die in der Regel über mehr als 10 Jahre Berufserfahrung verfügen. Damit aber noch nicht genug, denn im Gegensatz zu klassischen Maklern, die auf Provisionsbasis bezahlt werden, verzichtet GetSafe auf diesen Aspekt, um keine falschen Anreize zu setzen.

Alternativ zahlt der Anbieter ein Festgehalt und koppelt etwaige Boni an die erreichte Kundenzufriedenheit. Da nur zufriedene Kunden auch dauerhaft Kunden bleiben, geht diese Rechnung langfristig in jedem Fall auf.
Schon gewusst?
Laut den allgemeinen Geschäftsbedingungen hilft das Unternehmen nicht nur bei der Schadensregulierung, sondern haftet auch mit einer Mindestdeckungssumme von 1,13 Millionen Euro pro Schadensfall für etwaige Fehler im Rahmen einer Beratung.

Positiver Einfluss auf das Beratungsergebnis
Und tatsächlich haben wir feststellen können, dass wir im Zuge gleich mehrerer Portfolioanalysen tatsächlich nicht nur sehr kompetent, sondern auch kundenfreundlich beraten worden sind. Im Detail fragten wir explizit nach dem Abschluss zusätzlicher Versicherungen, die für jeden Makler auf dem freien Markt ein gefundenes Fressen gewesen wären.

Nicht aber so für die GetSafe-Makler, die uns von unnötigen und teuren Versicherungen abrieten oder in anderen Fällen günstigere Varianten von Direktversicherern als Alternativen für unsere Bestandspolicen empfahlen. Insgesamt konnten wir eine durchschnittliche jährliche Ersparnis von immerhin 120 Euro für uns verbuchen.

GetSafe Testbericht Expertenrat
GetSafe-Versicherungsexperte
GetSafe Erfahrungen mit Anfrage Chat
Anfrage an GetSafe-Experten

Was unseren Testern zudem sehr positiv aufgefallen ist, ist die rasche Reaktionsdauer auf allen Kommunikationskanälen. Während man auf E-Mails zumeist binnen sechs Stunden antwortete, dauerte es während der Geschäftszeiten von 9-19 Uhr auch selten mehr als eine Stunde, bis ein Berater im In-App-Chat auf eine unserer Anfragen reagierte.

Bezeichnend ist darüber hinaus, dass wir es ausnahmslos mit Ressortexperten zutun hatten, die allesamt für eigene Fachgebiete zuständig waren und uns dementsprechend auf den Gebieten der

  • Kfz-Versicherungen
  • ,

  • Haftpflicht- und Rechtschutzpolicen
  • sowie im Bereich der privaten Krankenversicherung

tiefgründig beraten und maßgeschneiderte Angebote liefern konnten.

Sparfüchse müssen auf viele Direktversicherer verzichten
Ein einziger Wermutstropfen vermag das ansonsten durchweg positive Testurteil im Bereich der Beratung dennoch zu trüben. Es betrifft die bereits angeklungene Einschränkung der Angebotspalette auf nur 160 Versicherer, von denen auch noch die wenigsten Direktversicherer sind.

Natürlich ist dies logisch, da viele Direktversicherer die Vermittlung ihrer Policen über einen Makler aus offensichtlichen Gründen nicht zulassen. Insbesondere für Sparfüchse bedeutet genau das aber, dass die günstigsten Konditionen oft nicht wahrgenommen werden können.

Trotz des Vorhandenseins einiger Direktversicherer konnten wir im Rahmen unseres Tests eine durchschnittliche preisliche Differenz von rund 6 Prozent hinsichtlich der jeweils günstigsten Angebote verzeichnen. Wer also so günstig wie möglich versichert sein möchte, kommt nicht darum herum, einschlägige Vergleichsportale zu nutzen.

GetSafe-Bewertung

Summa summarum schafft es GetSafe nicht ganz, den klassischen Makler abzulösen, wenngleich uns der Anbieter durch seine kompetente und tatsächlich auch unabhängige Beratung sehr überzeugt hat. Grund dafür ist die Erteilung einer Handlungsvollmacht an ein Tech-Unternehmen, was vielen Versicherten nicht behagen wird und dementsprechend Vertrauen kostet.

Abgesehen davon erhalten Nutzer, die kein Problem mit der Vergabe eines Maklermandats haben, eine sehr leistungsstarke App, die ihnen die umfassende Verwaltung ihres Versicherungsportfolios ganz ohne Aktenordner ermöglicht.

Darüber hinaus empfiehlt sich GetSafe auch all jenen, die keine Lust haben, sich persönlich mit ihren Versicherungen auseinanderzusetzen, denn die gesamte Kommunikation, die ebenfalls die Schadensregulierung umfasst, erledigen die GetSafe-Berater.

Wer eine App sucht, die ohne Maklermandat funktioniert und überdies auch noch die günstigsten möglichen Versicherungskonditionen in Aussicht stellt, wird mit GetSafe allerdings nicht glücklich. Alternativ bietet sich in diesem Kontext beispielsweise die App simplr an.

GetSafe: Erfahrung von anderen Kunden

Wie bei vielen anderen Versicherungsapps ist die Resonanz der Community entweder sehr positiv oder ganz im Gegenteil sehr negativ. Insbesondere die negativen Erfahrungen sind aber nur in den wenigsten Fällen auf technische Probleme mit der App selbst oder auf Mängel im Bereich von Service und Beratung zurückzuführen.

Vielmehr geht es an dieser Stelle um die Verärgerung über die Tatsache, dass die App ohne Maklermandat keinen Nutzen stiftet. Substanzielle Kritik bezieht sich dabei meist auf die auch von uns angesprochenen Punkte:

Lange Wartezeit bis Vertragsinformationen eintreffen
Viele Versicherungen befinden sich nicht im Angebot
Verklausulierte Handhabung des Maklermandats

Als besonders gut wird hingegen die Beratung empfunden, die durch die Bank weg ebenso überzeugen kann, wie der Workflow in der App, der sich dank der Performancesteigerung mit Erscheinen der neuen Version nochmals verbessert hat.

GetSafe TV-Spot

FAQ zu GetSafe

Für den Download und die Nutzung der App fallen für Nutzer keinerlei Kosten an. Darüber hinaus existieren auch keine weiteren versteckten Gebühren, die im Zuge von Service-Leistungen fällig werden würden.
Seinen Verdienst bezieht GetSafe aus den Bestandsprovisionen, wie sie von Versicherungsgesellschaften üblicherweise an Versicherungsmakler für die Verwaltung der bestehenden Policen ausgeschüttet werden. Zudem erhält der Anbieter für jeden Vertragsabschluss eine marktübliche Abschlussprovision.
Nachdem der Nutzer GetSafe im Rahmen der Accounterstellung ein Maklermandat erteilt hat, kontaktiert der Anbieter die jeweiligen Versicherungsgesellschaften und bezieht die relevanten Versicherungsinformationen automatisch.
GetSafe benötigt ein Maklermandat, um für den Nutzer tätig werden zu dürfen. Dieses Mandat entspricht einer Vollmacht, die es erst ermöglicht, dass GetSafe gegenüber der Versicherung im Namen des Nutzers auftritt, um Schäden zu melden, Policen zu ändern oder neue Verträge abzuschließen.
Die Inanspruchnahme der Dienstleistungen von GetSafe kann jederzeit und ohne Angabe von speziellen Gründen aufgekündigt werden. Wie genau dieser Prozess funktioniert, erläutert ein gesonderter Artikel.
Die Tatsache, dass es sich bei GetSafe um einen deutschen Anbieter handelt, garantiert ein Höchstmaß an Datenschutz, zumal sich hierzulande verortete Unternehmen an die strengen Regularien des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) halten müssen. Zudem ist GetSafe SSl-zertifiziert und hat vom TÜV Saarland das Siegel »Geprüfter Datenschutz« erhalten. Eine Auslagerung von Daten an Server in Drittstaaten findet ebenfalls nicht statt.
Im Rahmen der Nutzung von GetSafe werden abgesehen von den obligatorischen Nutzerangaben ausschließlich allgemeine Versicherungsdaten wie Vertragslaufzeiten oder die Höhe des Tarifes gespeichert. Sensible Daten aus den Policen sind von dieser Praxis aber definitiv ausgeschlossen.
GetSafe benötigt die Handynummer der Nutzer, um im Zuge der Registrierung einen sogenannten Bestätigungscode zu versenden, der im weiteren Verlauf der Anmeldung der Verifikation des Accounts dient.
Die hinterlegten Daten werden ausschließlich zur Abwicklung der Geschäftsprozesse benötigt und werden keiner zweckentfremdeten Verwendung zugeführt. Die mit der SSL-Technologie verschlüsselten Daten werden zudem streng vertraulich behandelt und in keinem Fall an unbefugte Dritte weitergegeben.
Wenn das Smartphone einmal abhandenkommen sollte, ist es ratsam, GetSafe so zeitnah wie möglich über den Verlust zu informieren, damit der potenziell gefährdete Account gesperrt werden kann, um Schäden vorzubeugen. Die Meldung kann sowohl per Hotline als auch via E-Mail erfolgen.

Hat der Artikel dir gefallen? Gib hier deine Stimme ab:
Erfahrungen mit GetSafe – Die Versicherungsapp im Test
4.13/5 aus 8 Stimmen